Du hast die Fragen, wir haben die echten Antworten abseits des Reiseführer-Einheitsbreis. Hier ist alles, was du für deinen Trip auf den Knust wissen musst:
Ja, um die Abgabe kommst du nicht herum – aber sie lohnt sich! Die Ostseecard ist deine Kurtaxe und finanzierte unter anderem die Pflege der Strände, die Rettungsschwimmer und kostenlose Events.
Die Kosten: In der Hauptsaison (Mai bis September) liegt sie bei 2,30 € pro Tag und Erwachsenem, in der Nebensaison bei 1,50 € (Kinder bis 18 Jahre sind frei).
Der Insider-Vorteil: Steck die Karte nicht einfach weg! Damit bekommst du Rabatte bei vielen Partnern auf der Insel, wie dem Meereszentrum oder beim Fahrradverleih.
Die legendäre Fehmarnsundbrücke – von uns liebevoll „Kleiderbügel“ genannt – ist dein Tor zum Paradies. Du kannst ganz entspannt mit dem Auto über die B207 anreisen.
Insider-Tipp für Autofahrer: Zu den klassischen Bettenwechsel-Zeiten (Samstag am frühen Nachmittag) kann es auf der Brücke mal knubbelig werden. Wenn du antizyklisch anreist (früh morgens oder gegen Abend), surfst du stressfrei auf die Insel.
Wie sieht es mit der Bahn aus? Wegen der Bauarbeiten zur Schienenanbindung des Tunnelprojekts fahren Züge aktuell meist bis Lübeck oder Neustadt, von wo aus ein gut organisierter Schienenersatzverkehr (Busse) dich direkt nach Burg bringt.
Das kommt ganz darauf an, was du vorhast! Fehmarn gehört zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands.
Für Badeurlauber & Familien: Juli und August sind perfekt, um die Ostsee bei angenehmen Wassertemperaturen zu genießen.
Für Wassersportler: Frühjahr und Herbst! Wenn die Herbststürme über die Ostsee fegen, brennt der Himmel und die Kiter-Szene feiert Hochsaison.
Für Ruhesuchende: Der Mai (wenn der Raps die Insel in ein leuchtend gelbes Meer verwandelt) und der goldene Oktober sind absolute Geheimtipps für lange, einsame Spaziergänge.
Das Herz der Insel schlägt in Burg auf Fehmarn. In der historischen Altstadt mit ihren gemütlichen Kopfsteinpflaster-Gassen findest du alles: von bekannten Supermärkten für den täglichen Bedarf über kleine, inhabergeführte Boutiquen bis hin zu tollen Souvenirläden.
Essen gehen: Für den großen Hunger hat Burg eine riesige Auswahl an lokalen Restaurants. Wenn du es maritim und rustikal willst, zieht es dich nach Burgstaaken in den Hafen (Fischbrötchen-Pflicht!). Für den Beach-Vibe mit den Füßen im Sand testest du am besten die Strandbistros am Südstrand oder in Gold.
Fehmarn hat rund 78 Kilometer Küstenlinie – und jeder Abschnitt hat seinen eigenen Charakter:
Der Südstrand: Weißer, feiner Sand, flaches Wasser, Strandkörbe und die volle Infrastruktur. Perfekt für Familien und Burgenbauer.
Der Grüne Brink & Gold: Flachwasserzonen, die das Herz von Kitern und Windsurfern höher schlagen lassen.
Katharinenhof (Osten): Wilde, urige Steilküste. Perfekt für Naturliebhaber, Fotografen und alle, die Ruhe suchen und Hühnergötter sammeln wollen.
Bo扩展 (Westen): Naturstrände mit genialen Bedingungen für grandiose Sonnenuntergänge.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Jacke? Stimmt zwar, aber wenn es mal so richtig schüttet, haben wir bessere Ideen als Friesennerz-Wandern:
Meereszentrum Fehmarn: Tauche ab in die Unterwasserwelt und schaue echten Haien tief in die Augen.
Galileo Wissenswelt: Ein interaktives Museum in Burg, das nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen absolut das Gehirn verknotet (im positiven Sinne!).
FehMare: Das Wellenbad direkt am Südstrand. Hier kannst du in der Sauna schwitzen, während draußen der Schmuddelwind pustet.
